Sonntag, 28. Oktober 2012

Finding Fenja - Mit Struktur

Ein Buch, das frischt entsteht, ist wie ein Teenager: launisch, teilweise unerträglich, aber man liebt es trotzdem. Und wie alle Teenager braucht es Struktur.

Ich strukturiere wie folgt:
Man notiere Kapitel und Szenen auf Karteikarten, mit Titel und Zusammenfassung. Die Karten hänge man an eine Pinnwand und ergänze und arrangiere sie, bis man die Handlung zusammen hat. Natürlich ist es 2012 und nicht mehr 1951, so dass das alles am Computer geschieht.

Hier seht Ihr den Stand für meinen diesjährigen NaNoWriMo Roman, Finding Fenja:
Immerhin sieht die elektronische Pinnwand noch aus wie Kork.

Ach ja, und bevor Ihr Euch wundert, ich habe alle Kapitel ausformuliert. Ab Die Falle würden nur die Spoiler losgehen. Sie habe ich deswegen für diesen Screenshot ausradiert.

Natürlich kann es gut passieren, dass ich mitten in der Umsetzung die Struktur aufbreche. Das ist das Wunderbare an Kreativität. Aber ich kenne lieber die Regeln, die ich breche, sehe lieber die Linien, die ich übertrete, als blind zu fahren.
Wenn die Struktur das Skelett des Teenagers ist, dann sind die Charaktere das Fleisch an seinen Knochen. Nur beides zusammen ergibt die rotznäsige Person, die uns im November an den Rande der Verzweiflung bringen wird. Wie ich meine Charaktere zu Papier bringe, erfahrt Ihr im nächsten Blogpost.

2 Kommentare:

  1. Ui, das ist ja richtig ordentlich! Mit welchem Programm hast du das angestellt?

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    1. Hi!
      Das Programm heißt Scrivener und ist sowohl für Windows und Mac verfügbar. http://www.literatureandlatte.com/scrivener.php
      Ich zeige später noch mehr. Man organisiert nicht nur seinen Plot, sondern auch seine Charaktere, sein Research, seine Locations, usw.

      NaNoWriMo-Teilnehmer kriegen es 20% günstiger, NaNoWriMo Gewinner zahlen sogar nur die Hälfte.

      Schreibst Du auch?

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