Wer nicht weiß, was der National Novel Writing Month ist, dabei handelt es sich um eine weltweite Gemeinschaft von Hobby-Schreibern, die sich einmal im Jahr zusammenraufen und einander dabei helfen, dass jedes Mitglied einen Roman von 50 000 Wörtern schreibt. Und zwar jeden November. Wer's ausführlicher mag, dem sei an dieser Stelle auf meinen ersten Eintrag zu diesem Thema verwiesen.
Wie viele andere Mitglieder der aktiven Hamburger Schreibszene, bin ich natürlich dieses Jahr wieder mit von der Partie. Ideen hatte ich so einige, sogar eine Liebesgeschichte war dabei. Schließlich habe ich mich aber entschlossen, den zweiten Teil der Geschichte Anton Laskers zu erzählen, meines NaNoWriMo-Romans 2010, Remember September. Hier ist der Umschlagtext:
Was wäre, wenn du morgens nicht als der aufwachst, als der du gestern Abend eingeschlafen bist?
Anton Lasker – einsam, anspruchslos und ironisch – führt ein ganz gewöhnliches Leben. Seine Tage verlaufen friedlich, wenn auch ein wenig vorhersehbar, bis er eines Morgens nicht mehr in dem Leben aufwacht, an das er sich erinnert. Zunächst scheint sein Tag den gleichen eingespielten Ablauf zu nehmen wie jeder andere auch. Doch schon bald fallen Anton kleine Veränderungen auf.
Anfangs hält er sich für zerstreut, aber die Anzeichen verdichten sich, dass sich in der letzten Nacht Antons Leben verändert hat. Nur niemand außer ihm nimmt diese Veränderungen wahr. Verzweifelt versucht er, sein vertrautes Leben wieder herzustellen.
Immer rascher beginnt sich Antons Alltag aufzulösen, während er in Ereignisse hereingezogen wird, die er nicht ergründen kann. Da sucht ihn die mysteriöse Fenja auf, die behauptet zu wissen, was mit ihm geschehen ist.
Das Buch endet damit, dass Fenja verschwindet gerade als Anton sie am meisten braucht.
Dieses Jahr geht's weiter, in der Fortsetzung Finding Fenja.
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